| BSG 1921 gewinnt den Pokalwettbewerb Dreiband |
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| Geschrieben von: Dominic Mohns |
| Samstag, 27. Februar 2010 um 16:50 Uhr |
Am 22. und 23. Februar fand im BLZ Landsweiler die Pokalendrunde Dreiband statt. Im Pokal wird Dreiband nicht wie üblich auf dem großen Tisch, dem Matchbillard, sondern auf dem kleinen Tisch, dem Turnierbillard, gespielt. Die Vorrunde wurde in zwei Gruppen mit jeweils 4 Mannschaften gespielt. Die beiden Gruppenersten qualifizierten sich für die Endrunde. Neben den qualifizierten Teams BSG 1921 1, BSV Spiesen-Elversberg 1, BSG 1921 2 und BC Schiffweiler waren in den Vorrunden noch die Mannschaften BC Sulzbach, BC Altenwald, BF Fehrbach und BSV Spiesen-Elversberg 2 im Pokalwettbewerb aktiv. Aus den Ergebnissen der Vorrunde ergaben sich die Halbfinalbegegnungen: Die BSG 1 traf auf den BSV Spiesen-Elversberg, der BC Schiffweiler traf auf die BSG 2. Im ersten Halbfinale zwischen BSG 1 und dem BSV Spiesen Elversberg war die BSG der haushohe Favorit. An Brett 4 zeigte Gerhard Pfeifer (BSV Spiesen-Elversberg) gegen Bodo Beck jedoch spektakuläre Bälle und konnte die ganze Partie auf Augenhöhe bleiben. Erst als Beck mit einem Fuchs, einem „Glückstreffer“, begann und daraus eine 7er Serie machte musste sich Pfeifer geschlagen geben. Am Ende konnte er den Vorsprung noch verkürzen, konnte die Partie aber nicht mehr drehen. Beck gewinnt die Partie mit denkbar knapp mit 29:26 in 40 Aufnahmen. An Brett 3 zeichnete sich schnell ab dass es hier zu keiner Überraschung kommen wird. Harald Winter (BSG) spielte bis zur 21. Aufnahme (18:6) eine gute Partie, verlor dann aber den Faden. Da Gerdfred Klein (Spiesen-Elversberg) aber schon weit zurücklag und auch die Schwächephase von Winter nicht nutzen konnte die BSG auch hier einen Sieg verbuchen: Harald Winter gewinnt 28:14 in 40 Aufnahmen. An Brett 2 trat für die BSG Bundesligaspieler Volker Marx an. Er traf auf Bernd Bauer. Marx konnte die komplette Partie über einen Schnitt von über 1 spielen. Sein Gegner konnte das Niveau nicht ganz mitgehen und somit gewinnt Volker Marx am Ende mit 43:33 in 40 Aufnahmen deutlich. Am Spitzenbrett traf Klaus Bosel, ebenfalls Bundesligaspieler des BC Elversberg, auf Willi Jung. Hier lag eine Überraschung in der Luft als Bosel erst in der 25. Aufnahme mit einer 5er Serie die Führung (34:31) übernehmen konnte. Mit seiner ganzen Routine gab er diese bis zum Partieende nicht mehr ab und gewann am Ende mit 50:38 in 40 Aufnahmen. Durch diesen 8:0 Sieg erreichte die BSG 1 erwartungsgemäß das Endspiel. Der Endspielgegner wurde in der Partie zwischen dem BC Schiffweiler und dem Team von BSG 2 ermittelt. Hier war das Team aus Schiffweiler auf dem Papier leichter Favorit. An Brett 4 traf Dieter Kiefer (Schiffweiler) auf Guido Schmitt. Kiefer fand nicht in die Partie und so entwickelte sich ein wahrer Krimi. Kiefer lag in der 26. Aufnahme mit 18:25 zurück. Mit einer 2er und einer 4er Serie konnte er herankommen und dann mit Serien von 1, 3, und 2 bis zur 39. Aufnahme die Führung übernehmen. Mit einem hauchdünnen Vorsprung für Kiefer (30:27) ging Guido Schmidt in den Nachstoß. Den Anfangsball spielte er routiniert, hatte allerdings bei der Ablage ein wenig Pech dass ein schwieriger Ball liegen blieb den er hauchdünn ausließ. Somit gewinnt Dieter Kiefer die Partie nach 40 Aufnahmen mit 30:28. An Brett 3 traf Mario Miatta (Schiffweiler) auf Bernhard Jakobs. Nach einem verhaltenen Start (1:0 für Jakobs nach 8 Aufnahmen) nahm die Partie an Fahrt auf und nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen bis zur 29. Aufnahme (16:16) konnte Mario Miatta mit kleinen Serien alle klar machen und die Partie nach 40 Aufnahmen deutlich mit 34:22 gewinnen. An Brett 2 kam es zum Aufeinandertreffen der beiden Großbrett-Mannschaftskameraden Bernd Möller (BC Schiffweiler) und Bernd Sander (BSG). Hier konnte sich Bernd Möller relativ zügig absetzen und konnte Sander die ganze Partie über auf Distanz halten. Am Ende gewinnt auch Bernd Möller seine Partie mit 36:30 nach 40 Aufnahmen. An Brett 1 trafen Werner Schmitt (Schiffweiler) und Friedrich Günther aufeinander. Die Partie war komplett ausgeglichen und so stand es nach 20 Aufnahmen 16:15 für Schmitt. Mit einem kleinen Zwischenspurt konnte er auf 21:16 davonziehen. Allerdings konterte Günther dies umgehend mit 9 Bällen in 3 Aufnahmen. Schmitt hielt mit einer 6er Serie dagegen. In der 29. Aufnahme war somit wieder alles ausgeglichen (29:28 für Schmitt). In der letzten Aufnahme konnte Günther noch zwei Bälle nachlegen. Werner Schmitt konnte den Nachstoß sicher verwandeln, der zweite Ball zum Sieg gelang ihm aber nicht mehr. Somit trennt man sich nach 40 Aufnahmen 30:30 unentschieden. Der BC Schiffweiler zog mit diesem 7:1-Erfolg ins Finale ein. Im Finale trafen nun die beiden Halbfinalfavoriten BSG 1 und BC Schiffweiler aufeinander. Hier waren die Rollen klar verteilt: Die BSG 1, mit den Bundesligaspielern Volker Marx und Klaus Bosel, waren die Favoriten auf den Sieg. Einzige Chance für den BC Schiffweiler war die Bretter 3 und 4 zu gewinnen und an den Spitzenbrettern nicht zu hoch zu verlieren, vielleicht ein Unentschieden holen, und somit den Sieg klar zu machen. Diese Rechnung sollte aber nicht aufgehen denn an Brett 4 spielte Bodo Beck überragend und ließ Dieter Kiefer nicht den Hauch einer Chance. Beck schaffte es zwar nicht die Partie vorzeitig zu beenden, konnte aber dennoch einen deutlichen 49:42 Sieg nach 40 Aufnahmen feiern. Am Nachbartisch lieferten sich Mario Miatta (Schiffweiler) und Harald Winter eine enge Partie. Nachdem Miatta in der 15. Aufnahme mit 19:9 führte legte Winter einen Zwischenspurt ein und konnte in der 26. Aufnahme zum 23:23 ausgleichen. Von da an schenkten sich beide Spieler nichts mehr und in so stand es nach der 39. Aufnahme 40:39 für Winter, der noch den Nachstoß hatte. Miatta spielte in der 40. Aufnahme einen 5er Serie und somit brauchte Harald Winter im Nachstoß 4 Bälle zum unentschieden, 5 zum Sieg. Nach dem Anfangsball wollte jedoch der zweite Ball schon nicht gelingen. Damit gewinnt Mario Miatta mit 44:41 nach 40 Aufnahmen. Im zweiten Durchgang machte Klaus Bosel (BSG) an Brett 1 schnellen Prozess und schlug Werner Schmitt mit 50:21 in nur 30 Aufnahmen. Schmitt konnte am Anfang der Partie zwar noch mithalten musst sich im weiteren Verlauf jedoch einem überragend spielenden Klaus Bosel geschlagen geben. Die Partie von Volker Marx (BSG) gegen Bernd Möller schien zunächst eine klare Angelegenheit für Marx zu werden. Er führte nach 24 Aufnahmen mit 32:21. Bernd Möller konnte den Rückstand dann noch einmal verkürzen, konnte die Partie aber nicht mehr drehen. Volker Marx konnte dann seine ganze Erfahrung ausspielen und mit Serien von 5, 4 und 3 die Partie in der 38. Aufnahme beenden. Damit gewinnt die BSG 1 den Pokalwettbewerb auf dem Turnierbillard und qualifiziert sich für die Bundesmeisterschaft 2011 in dieser Disziplin. Der BC Schiffweiler muss sich mit einem hervorragenden zweiten Platz begnügen. Gemeinsam den dritten Platz belegen die Mannschaften BSG 2 und BSV Spiesen-Elversberg 1. |


Am 22. und 23. Februar fand im BLZ Landsweiler die Pokalendrunde Dreiband statt. Im Pokal wird Dreiband nicht wie üblich auf dem großen Tisch, dem Matchbillard, sondern auf dem kleinen Tisch, dem Turnierbillard, gespielt.
Der Endspielgegner wurde in der Partie zwischen dem BC Schiffweiler und dem Team von BSG 2 ermittelt. Hier war das Team aus Schiffweiler auf dem Papier leichter Favorit.
Im Finale trafen nun die beiden Halbfinalfavoriten BSG 1 und BC Schiffweiler aufeinander. Hier waren die Rollen klar verteilt: Die BSG 1, mit den Bundesligaspielern Volker Marx und Klaus Bosel, waren die Favoriten auf den Sieg. Einzige Chance für den BC Schiffweiler war die Bretter 3 und 4 zu gewinnen und an den Spitzenbrettern nicht zu hoch zu verlieren, vielleicht ein Unentschieden holen, und somit den Sieg klar zu machen.