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  • Turbo Roden verpasst Revanche knapp Drucken
    Geschrieben von: db   
    Mittwoch, 24. Februar 2010 um 06:22 Uhr
    Gold-SchwalbachDie Mannschaft des 1. SC Schwalbach verteidigt den Titel im Snooker Team Pokal in einer Neuauflage des Vorjahresfinales gegen den PBC Turbo Roden denkbar knapp mit 5:4 Frames.

    Am vergangenen Sonntag trafen sich sieben Snookermannschaften im Clubheim des 1. SC Schwalbach um den Saarlandpokal als Qualifikation für den DBU Team Pokal auszuspielen. Die Auslosung sorgte gleich für die erste Überraschung. Der Club aus Schwalbach, mit vier Mannschaften am Start, fand alle Teams in der oberen Hälfte, so dass dort quasi eine Vereinsmeisterschaft stattfand. In der unteren Hälfte traf der BSV Bexbach 2 auf den Vorjahresfinalisten vom PBC Turbo Roden. Die Mannschaft vom BSV Bexbach 1 erwischte ein Freilos, da das Team vom BC Bexbach 98 nicht angetreten war.


    Die Viertelfinals verliefen ohne größere Überraschungen. Roden gewann klar mit 5:0 Frames, Schwalbach 1 setzte sich mit 5:2 gegen Schwalbach 2 durch und Schwalbach 4 fertige die Dritte Mannschaft der Schwalbacher, die ihre Teams nicht analog der Liga gemeldet hatten, mit 5:1 Frames ab.

    Im Halbfinale durfte die Mannschaft vom BSV Bexbach 1 dann auch ins Geschehen eingreifen. Doch die Warterei zeigte ihre Spuren und man blieb gegen Roden am Ende mit 0:5 Frames chancenlos. Das zweite Halbfinale dagegen war wesentlich spannender. Markus Schlegel von der Vierten Mannschaft der Schwalbacher verlor seine beiden ersten Frames sehr unglücklich gegen Mirko Groß und Junior Nicolas Fiß. Harry Cazzini hätte zum Stolperstein für die erste Mannschaft werden können. Er gewann sowohl gegen Christof Biniarsch als auch gegen Groß. Nachdem Wolfgang Ederle seine beiden ersten Frames verloren hatte stand es nach 2 Runden 4:2 für Schwalbach 1. In der letzten Spielrunde, die gleichzeitig auf 3 Tischen ausgetragen wurde, setzte sich Markus Schlegel gegen seinen Namensvetter Ralf Schlegel durch und holte somit den 3. Frame für sein Team. Groß gewann kurz danach seinen Frame und sorgte somit für die Entscheidung zum 5:3.

    Im Spiel um die Bronzemedaille zeigten sich die Spieler vom BSV Bexbach 1 von ihrer Halbfinalniederlage gut erholt. Uwe Seyler und Patrick Fuchs gewannen jeweils ihre ersten beiden Frames, Jürgen Porst steuerte den 5. Frame zum klaren 5:0 gegen die Schwalbacher Vierte bei.

    Im Spiel um Gold kam es dann zur Neuauflage des Vorjahresfinales, das die Schwalbacher damals nach 2:4 Rückstand noch mit 5:4 gewinnen konnten. In der ersten Spielrunde behielt Nicolas Fiß gegen Christian Puhl seine weiße Weste. Ralf Schlegel verlor gegen Miachael Müller genau wie Mirko Groß gegen Stefan Braun, so dass Roden mit 2:1 führte und somit der Revanche ein Stück näher war. Doch die zweite Spielrunde lief komplett an den Rodenern vorbei. Alle drei Frames gingen an die Schwalbacher, die Christof Biniarsch für Groß eingewechselt hatten. Schwalbach führte also mit 4:2 und brauchte nur noch einen Frame zum Sieg. Aber warum sollte nicht Roden das Spiel noch drehen, wie es im Jahr davor den Schwalbachern gelang? Die letzte Spielrunde wurde dann auch wieder gleichzeitig ausgetragen. Die Rodener Ersatzspieler gingen nervös von Tisch zu Tisch um einen Überblick zu behalten. Und es schien, als könnten sie die Überraschung noch schaffen. Christian Puhl war der erste, der mit einem Gewinn gegen Ralf Schlegel die Hoffnung wieder aufkeimen lies. Kurz darauf hatte auch Michael Müller seinen Frame gegen Christof Biniarsch gewonnen. Es stand also 4:4 und alles hing an der Partie zwischen Routinier Stefan Braun aus Roden und dem Deutschen Juniorenvizemeister Nicolas Fiß von den Schwalbachern. Nicolas merkte man die fehlende Erfahrung zu keiner Zeit an. Er spielte ruhig, ohne große Risiken einzugehen und wusste jede Chance zu nutzen. Am Ende behielt er deutlich die Oberhand und sicherte seiner Mannschaft ungeschlagen den Titel.
    Medaillengewinner