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Geschrieben von: db
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Montag, 21. Juni 2010 um 15:41 Uhr |
1. SC Schwalbach doch noch in die 2. Snooker-Bundesliga aufgestiegen!
(Hinzugefügt am 06.07.2010) Was schon am Wochenende der Aufstiegsrunde, dem 12. und 13. Juni, hinter vorgehaltener Hand gemunkelt wurde, ist jetzt eingetreten. Zwei bereits qualifizierte Teams haben nicht für die Bundesliga gemeldet und somit steigen der Fünfte (1. SC Schwalbach) und der sechste (SSC Fürth) der Aufstiegsrunde als Nachrücker auf.
Nun sind die Schwalbacher gefordert um die Auflagen für bundesligataugliches Spielmaterial zu erfüllen. Sind diese arbeitsintensiven Vorbereitungen erledigt, können die Spieler ab September in die 2. Bundesligarunde starten.
Im Kampf um die vier begehrten Aufstiegsplätze in die 2. Snookerbundesliga standen sich beim Qualifikationsturnier am 12. und 13. 6. in Rüsselsheim 16 Mannschaften gegenüber. Je 4 Mannschaften bildeten in der Vorrunde die Gruppen in welchen die Plätze 1 und 2 ausgespielt wurden.
Die 8 verbleibenden Teams spielten dann in 4 Begegnungen über Kreuz die vier Aufsteiger aus. Der 1. SC Schwalbach als Meister der Saarländischen Snooker-Oberliga hatte kein Losglück und landete in einer Gruppe mit dem großen Aufstiegsfavoriten vom SC 147 Essen. Außerdem mit dabei der befreundete Club SC Rhein-Nahe Bingen und die große Unbekannte, der ASC Pot Black Aachen. Es begann mit der Partie gegen Bingen und einem deutlichen 4:0 Sieg für die Schwalbacher. Gleichzeitig gewann Essen gegen Aachen, allerdings nur 3:1. In der nachfolgenden Partie gegen Aachen behielten die Schwalbacher mit 3:1 die Oberhand. Parallel gab Essen gegen Bingen erneut ein Spiel ab und gewann „nur“ 3:1. Dank der beiden Siege benötigen die Saarländer noch ein Unentschieden, um als Gruppensieger in die Finalrunde einzuziehen und somit dem Kampf gegen den zweiten Aufstiegsfavoriten SSC Fürth aus dem Weg zu gehen. Doch davor musste man am Sonntag morgen gegen den SC 147 Essen spielen, der auch mit ehemaligen Bundesligaspielern und mit 2 sehr guten Jugendlichen antrat.
Mirko Groß, Ralf Schlegel, Christof Biniarsch und Nicolas Fiß waren sofort hellwach und bereit, den Kampf gegen die Essener aufzunehmen. Ralf gewann 2:0 gegen den deutschen Meister der U16 Lucas Kleckers. Am Nachbartisch konnte es ihm Christof gegen den Deutschen Meister der U21 Roman Dietzel leider nicht gleichtun und verlor mit 0:2. Somit stand es „bei Halbzeit“ 1:1. Nachdem dann Nicolas mit einer hervorragenden Leistung Andreas Cieslak 2:0 schlug, war uns der völlig unerwartete Gruppensieg nicht mehr zu nehmen. Mirko lieferte dem ehemaligen Bundesligaspieler Jacob Stacha einen erbitterten Kampf, unterlag aber dennoch knapp mit 1:2.
Somit hieß der Gegner in der K.O.-Begegnung nicht Fürth, sondern PBC Lauingen aus Bayern. Dass dort gutes Snooker gepflegt wird, wussten unsere Spieler und gingen engagiert zu Werke. Die Partie wurde aber zu einem Krimi in 3 Akten.
1. Akt: Die ersten beiden Spiele gingen nach großem Kampf beide an Schwalbach. Mirko Groß gewann gegen den Spieler Spahr mit 2:1, genauso siegte Ralf gegen Suchan. Es stand 2:0 und die 2. Liga war zum greifen nah.
2. Akt: Christof verlor gegen Becher mit 0:2, während am Nebentisch Nicolas mit 1:0 in Führung ging. Nachdem sein Gegner Schrepper dann zum 1:1 ausglich, wurde es eng. Nicolas kämpfte, konnte aber dem Lauinger Spieler nicht genug entgegen setzen. Er unterlag mit 1:2. Somit endete die Begegnung unentschieden.
3. Akt: Dieser ist leider schnell erzählt. Laut Reglement konnte die Begegnung nicht unentschiednen enden. Beide Teams mussten, für ein Entscheidungsspiel, einen Spieler nominieren. Für die Schwalbacher ging Ralf Schlegel auf Punkte jagt. Für Lauingen spielte Becher. Bei Ralf reichte es nur noch zu geringer Gegenwehr. Er unterlag dem Lauinger Spieler mit 0:2.
Somit war Schwallbach, aufgrund der ins Finale eingebrachten Ergebnisse, zwar der beste Verlierer, aber leider nur die Holzmedaille und die verpasste Chance auf den direkten Aufstieg in die 2. Liga. Eine Hoffnung bleibt den 4 Spielern, sollte bis zum 30.6. eine für die 2. Bundesliga qualifizierten Mannschaften nicht melden, wird der 1. Snooker-Club Schwalbach der erste Nachrücker. Somit könnte Schwalbach doch noch einen Zweibundesligisten bekommen. Drücken wir also weiter die Daumen!!!
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