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  • Stellungnahme des DOSB zum neuen Glücksspielstaatsvertrag Drucken
    Geschrieben von: Kunz Dennis   
    Freitag, 28. Oktober 2011 um 13:27 Uhr
    DOSB-Generaldirektor Michael Vesper erklärt:
    
     “Wir begrüßen, dass sich die Ministerpräsidenten endlich auf einen
     neuen
     Glücksspielstaatsvertrag verständigt haben. Wir halten die begrenzte
     Öffnung
     des Bereiches der Sportwetten mit klaren Leitplanken für richtig. Nur so
     besteht die Möglichkeit, über 95 Prozent des deutschen Marktes, der
     derzeit
     illegal ist und keinerlei Steuern und Abgaben zahlt, in die Legalität zu
     kanalisieren. Damit erhält auch die staatliche Oddset-Wette neue Chancen
     in
     einem fairen Wettbewerb mit gleichen Pflichten und Rechten. Allerdings
     plädieren wir ausdrücklich dafür, dass auch Schleswig-Holstein der
     gefundenen Lösung beitritt, damit in Deutschland kein
     ‘Flickenteppich’ im
     Sportwetten-Bereich entsteht, der nicht sachgerecht ist und das
     Funktionieren der Gesamtlösung gefährden könnte.
     
     Wir haben im Vorfeld stets unseren mit DFB, DFL und Sporthilfe
     abgestimmten
     Anspruch formuliert, dass der Sport – ohne den es keine Sportwetten
     gäbe –
     einen angemessenen Anteil an den Erträgen der Konzessionsabgaben für
     seine
     gemeinnützige Arbeit erhält. Wir gehen davon aus, dass das jetzt auch
     umgesetzt wird, und appellieren an die Regierungschefinnen und –chefs
     der
     Länder, dies im Staatsvertrag oder den Begleittexten klarzustellen. 
     
     Wir begrüßen ausdrücklich, dass das bewährte Lotteriemonopol unter
     verbesserten Bedingungen beibehalten werden soll. Damit verfügt unser
     Partner Lotto über eine gesicherte Grundlage für die Lotterien
     einschließlich der Glücksspirale. 
     
     Nun muss der Bund nachziehen und die bundesrechtlichen Voraussetzungen
     für
     das Funktionieren des Modells schaffen, damit die auch von der EU
     geforderte
     Kohärenz über die gesamte Breite des Glücksspiel-Angebots entsteht.”